Frequently Asked Questions

Was ist Snowkiten?
Diese Wintersportart ist zweifellos die dynamischste und aufregendste überhaupt! Man kann höher und weiter springen, als man es sich je erträumt hat und dabei trotzdem eine sanfte Landung hinlegen. Die Möglichkeiten sind beim Snowkiten unbegrenzt: gemütliches Cruisen durch den Pulverschnee, steilste Berghänge hinauf brettern, aber auch Sprünge bis zu 200 Meter weit und 20 Meter hoch sind möglich. Auf gerader Strecke erreicht man sogar bis zu 80 Stundenkilometer.

 

Was benötigt man zum Snowkiten?
Im Prinzip braucht man einen Kite, also den Drachen, und die Leinen dazu, die sind meistens zwischen 20 und 30 Metern lang. Dann eine Bar, das ist eine Stange, die der Kitesteuerung und der Kitekontrolle in Bezug auf Richtung und Kraftentwicklung dient. Des Weiteren braucht man noch ein Trapez, das man um die Hüften hat, damit hängt man sich mit einem Hacken an der Bar ein, damit diese nicht davon fliegen kann. Ansonsten braucht man nur noch ein Sportgerät unter den Füßen, da ist der Phantasie keine Grenzen gesetzt – vom Snowboard, über Skiern bis hin zu Snowblades.

Was wiegt denn eine komplette Ausrüstung im Durchschnitt?
Eigentlich wiegt es gar nicht so viel, denn der Schirm ist sehr leicht. Schirm, Bar und Trapez bringen zusammen etwa vier Kilogramm auf die Waage, mehr nicht.

 

Wie viel Geld muss man für eine komplette Ausrüstung einplanen?
Die Anschaffung ist recht teuer. Ein einziger Kite reicht meistens nicht aus, da man die unterschiedlichen Windbereiche abdecken muss: Für wenig Wind braucht man einen großen Kite und für viel Wind einen kleineren. Ein Kite kostet als Auslaufmodell zwischen 700 und 800 Euro und neu zwischen 1000 und 1500 Euro – und dann hat man erst den Drachen...

 

Wie lange dauert es bis zum ersten Erfolgserlebnis?
Ein Basiskurs, dauert ein Wochenende lang. Nach einem Wochenende kann man sicher schon seine ersten Erfolgserlebnisse verzeichnen, nach links und nach rechts fahren, starten und landen, vielleicht schafft man sogar schon eine Wende.

Sollten Anfänger Erfahrungen aus anderen Wintersportarten mitbringen?
Wer sicher auf Skiern oder Snowboard steht, wird auch mit dem Snowkiten keine großen Probleme bekommen. Dadurch können sich die Snowkiteanfänger wirklich voll und ganz auf den Kite konzentrieren und müssen sich nicht zusätzlich auf ein ungewohntes Sportgerät unter den Füßen einstellen.
 
Ist Snowkiten einfacher als Kitesurfen?
Auf Schnee kann man stehen. Das vereinfacht die Abläufe im Vergleich zum Kitesurfen natürlich enorm. Das bedeutet, dass man die Technik und die Beherrschung des Kites schneller erlernt. Vor allem kann man überall anhalten, ohne dabei gleich unterzugehen. Da der Widerstand auf Schnee geringer ist als auf Wasser, kann man auch schon bei weniger Wind loslegen. Der gesamte Lernprozess ist auch deshalb einfacher, weil man weniger Kraft und Energie benötigt, um sich fortzubewegen.

Kann man alleine Snowkiten?
Wenn man gut ist, kann man es theoretisch auch alleine, aber meiner Ansicht nach, sollte man immer zu zweit Kiten gehen, denn auch wenn man gut ist, kann immer etwas passieren. Es ist besser immer einen Partner dabei zu haben aus Sicherheitsgründen aber es macht auch mehr Spaß zu zweit. Anfänger sollten auf gar keinen Fall versuchen, alleine erste Erfahrungen zu sammeln. Es gilt nicht nur, einen Kite technisch zu beherrschen, sondern auch ein Gefühl der Selbsteinschätzung und Eigenverantwortung zu entwickeln.

Wie gefährlich ist Snowkiten?
Kiten ist nur dann gefährlich, wenn man nicht genug darüber weiß. Wenn man beispielsweise den Wind oder sein Material nicht richtig einschätzen kann oder wenn man sich leichtsinnig verhält. Eine Helmpflicht gehört genauso dazu wie das Verbot, in der Nähe von Stromleitungen oder Brücken und Bäumen zu kiten. Ansonsten ist das Snowkiten einfach eine Risikosportart wie jede andere Extremsportart auch.

 

Gibt es für Anfänger im Snowkitebereich eine Altersbeschränkung?
Mit Gewicht und Größe hat es zwar nichts zu tun.
Unter den internationalen Profis gibt’s natürlich viele, die sehr jung sind, also früh genug anfangen ist erlaubt, da gibt es keine Alterbeschränkung.
In einige Schulen müssen die Teilnehmer volljährig sein.


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